Lone Rider MotoCAN V2 und MTL4: Zusatzlicht mit Steuerung per App
Eine kurvenreiche Straße, wechselnde Lichtverhältnisse und die letzten Kilometer bis zur Unterkunft: Auf Motorradreisen kommt es bei Zusatzscheinwerfern auf mehr als reine Helligkeit an. Entscheidend ist auch, wie sich das Licht bedienen und an die jeweilige Situation anpassen lässt.
Mit dem MotoCAN V2 und den neuen MTL4 Zusatzscheinwerfern erweitert Lone Rider sein Beleuchtungssystem. Im Mittelpunkt stehen kompakte Scheinwerfer und die Einrichtung über das Smartphone. Wir stellen euch die wichtigsten Funktionen vor und zeigen, worauf ihr bei der Auswahl achten solltet.
Werbung: Lone Rider ist Partner von BOX87. Diese Vorstellung basiert auf Herstellerangaben und ist kein eigener Praxistest.
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MotoCAN V2: Die Verbindung zwischen Motorrad und Zubehör
Der MotoCAN V2 verbindet sich mit dem CAN-Bus eines kompatiblen Motorrads. Über den passenden Kabelsatz erfolgt der Anschluss, ohne vorhandene Kabel durchtrennen zu müssen. Das Steuergerät versorgt und steuert Zusatzscheinwerfer sowie weiteres geeignetes elektrisches Zubehör.
Die Einrichtung erfolgt über Bluetooth in der Lone Rider App. Dort lassen sich unter anderem Lichtintensität, Tag- und Nachtmodi sowie Farbe und Helligkeit der Halo-Ringe konfigurieren. Lone Rider nennt außerdem Kurvenlichtfunktionen, geschwindigkeitsabhängige Aktivierung und separat steuerbare Scheinwerfergruppen. Welche Möglichkeiten am jeweiligen Motorrad verfügbar sind, muss zur gewählten Konfiguration passen.
Auch Diagnose und Firmware-Updates laufen drahtlos über die App. Vier elektronisch abgesicherte Ausgänge stehen zur Verfügung. Laut Hersteller kann der Controller bis zu vier MTL4- und MTL9-Leuchten verwalten, auch in gemischter Kombination. Weitere technische Informationen stehen auf der MotoCAN-V2-Produktseite.
MTL4: Kompakte Scheinwerfer mit mehreren Lichtfunktionen
Die MTL4 kombinieren vier LEDs mit einem Halo-Ring. Die unteren LEDs erzeugen einen breiten Lichtkegel für den Nahbereich, die oberen bündeln das Licht für die Ferne. Der Halo lässt sich weiß oder bernsteinfarben einstellen, dimmen oder ausschalten.
Als Reichweitenwert nennt Lone Rider 1 Lux bei 450 Metern. Das ist eine Herstellerangabe zur Beleuchtungsstärke in dieser Entfernung und keine Garantie dafür, Hindernisse unter allen Bedingungen auf 450 Meter sicher zu erkennen.
Zum Aufbau gehören ein Aluminiumgehäuse, Edelstahlhalterungen und die Schutzklasse IP69K. Die MTL4 sind für den eigenständigen Einsatz als Zusatzbeleuchtung oder als Ergänzung zu den MTL9 vorgesehen. Die vollständigen Angaben findest du bei Lone Rider MTL4.
Wichtig: Die MTL4 brauchen den MotoCAN V2
Lone Rider nennt für die MTL4 ausschließlich den MotoCAN V2 als kompatiblen Controller. Der MotoCAN V1, HEX ezCAN Gen2 und die aufgeführten Steuergeräte anderer Hersteller werden ausdrücklich ausgeschlossen. Wer bereits Zusatzscheinwerfer montiert hat, sollte deshalb vor einer Erweiterung die vorhandene Hardware prüfen. MTL4-Kompatibilität
Auch beim neuen Controller zählt die richtige Fahrzeugvariante. Modell und Baujahr sollten mit der Herstellerfreigabe übereinstimmen.
Worauf wir bei der Auswahl achten würden
Für eine Reiseenduro muss das gesamte System passen: Scheinwerfer, Halterungen, Verkabelung und Bedienung. Vor dem Kauf würden wir deshalb diese
Punkte klären:
Ist die passende MotoCAN-V2-Variante für das Motorrad verfügbar?
Welche Halterung passt zur gewünschten Montageposition?
Welche Komponenten sind im ausgewählten Paket enthalten?
Soll das System allein arbeiten oder vorhandene MTL9 ergänzen?
Lone Rider nennt für die MTL4 ECE R10, R148 und R149, weist aber zugleich auf örtliche Vorschriften hin. Daraus sollte keine pauschale Freigabe sämtlicher Lichtmodi für jede Einbausituation abgeleitet werden. Herstellerhinweise zur Zulassung
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Für uns ist besonders interessant, wie einfach sich ein solches System im Reisealltag bedienen lässt. Eine App kann die Einrichtung erleichtern; wie gut Lichtverteilung, Montage und Bedienung tatsächlich zusammenpassen, zeigt sich jedoch erst am Motorrad.
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