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Sardinien 2026 – 7 Motorradtouren, Africa Twin & die letzten Vorbereitungen

24. Sept.
4 Min. Lesezeit

Am Samstag ist es endlich wieder so weit: BOX87 geht nach Sardinien.


Diesmal bin ich – Tom – ohne Martina unterwegs und werde gemeinsam mit sechs weiteren Fahrern Sardinien erkunden. Insgesamt sind wir also sieben Motorräder, sieben Fahrer und haben für die Woche sieben unterschiedliche Tagestouren geplant. Hier erfährst du, wie wir unsere Routen planen.

Heute läuft bei mir bereits die letzte große Vorbereitung: Elektronik kontrollieren, Ladegeräte zusammensuchen, Kameraequipment vorbereiten und natürlich das komplette Gepäck für die Africa Twin zusammenstellen.


Die Vorfreude steigt.


Gemeinsam unterwegs – genau auf solche Momente freuen wir uns wieder.

Mit Auto und Anhänger nach Livorno


Der eigentliche Startschuss fällt am Samstag um 03:00 Uhr morgens.

Wir verladen die Motorräder auf die Anhänger und fahren mit Autos Richtung Livorno. Autos und Anhänger bleiben dort stehen – ab diesem Punkt geht es nur noch mit den Motorrädern weiter.


In Livorno fahren wir auf die Fähre und verbringen die Nacht an Bord. Am nächsten Morgen beginnt dann das eigentliche Sardinien-Abenteuer.

Genau diese Kombination hat sich für uns bewährt: Die lange Anreise auf der Autobahn erledigen wir komfortabel mit Auto und Anhänger und können uns anschließend unsere Motorradkilometer für Sardinien aufheben.


Die Fähre gehört bei einer Sardinien-Motorradreise einfach dazu.

Warum Sardinien?


Wer einmal mit dem Motorrad auf Sardinien unterwegs war, versteht ziemlich schnell, warum wir wiederkommen.


Kurvige Straßen, Berge, teilweise bizarre Felslandschaften und dazwischen immer wieder dieses unglaublich klare Meer.


Dazu kommen kleine Orte, gutes Essen und das Gefühl, dass sich hinter der nächsten Kurve schon wieder eine komplett andere Landschaft verstecken könnte.


  • Felsküste und tiefblaues Mittelmeer.
  • Türkisblaues Wasser, Felsen und Küstenlandschaften – Sardinien von oben.

Für uns ist genau diese Mischung der Grund, warum Sardinien zu den spannendsten Zielen für eine Motorradreise gehört.


Sieben Fahrer – sieben Touren


Diesmal werde ich die Gruppe durch Sardinien führen.

Wir sind sieben Fahrer und für unseren Aufenthalt sind insgesamt sieben Motorradtouren geplant.


Dabei geht es nicht darum, jeden Tag möglichst viele Kilometer abzuspulen. Die Touren sollen unterschiedliche Seiten Sardiniens zeigen: Berge, kurvige Straßen, Küste, Landschaft und natürlich genügend Zeit für Stopps.

Schließlich wollen wir nicht nur Motorrad fahren.


Wir wollen Sardinien erleben.


Berge und Felsformationen gehören genauso zu Sardinien wie die Küste.

Drei Hotels statt jeden Tag Koffer packen


Eine Sache machen wir diesmal bewusst anders beziehungsweise komfortabler:

Für die gesamte Reise nutzen wir drei verschiedene Hotels.

Das bringt einen großen Vorteil.


Wir müssen nicht jeden Morgen mit komplettem Reisegepäck losfahren.

An unseren Tourtagen kann ein großer Teil der Sachen im Hotel bleiben und auf die Africa Twin kommt nur das, was wir für den jeweiligen Tag wirklich benötigen.

Gerade auf kleinen und kurvigen Straßen fährt sich ein leichteres Motorrad einfach angenehmer.



Mein Motorrad für Sardinien ist die Honda Africa Twin CRF1100L Adventure Sports.

Vor der Reise hat sie noch ein frisches Service bekommen. Damit ist die technische Seite erledigt und ich kann mich jetzt um das Reise-Setup kümmern.

Für diese Tour setze ich wieder auf mein Lone-Rider-Gepäcksystem.


Mit dabei sind:


Damit kann ich das Gepäck sinnvoll aufteilen und habe während der Tour trotzdem schnellen Zugriff auf die wichtigsten Sachen.


Gerade durch unsere drei Hotelstandorte muss ich die Africa Twin während der eigentlichen Tagesetappen nicht permanent voll beladen fahren.


Heute: Elektronik und Gepäck


Bevor am Samstag um drei Uhr morgens der Wecker klingelt, steht aber noch einiges auf meiner Liste.

Heute wird deshalb sortiert, geladen und gepackt.


Navigation, Kommunikationssysteme, Kameras, Akkus, Ladegeräte, Speicherkarten und das ganze Zubehör müssen kontrolliert werden.

Gerade bei einer Reise, bei der gleichzeitig viel Foto- und Videomaterial für BOX87 entstehen soll, kommt schnell einiges an Technik zusammen.

Und natürlich gilt wie immer:


Was man zu Hause vergisst, fehlt meistens genau dann, wenn man es braucht.


Deshalb gehe ich die komplette Ausrüstung noch einmal in Ruhe durch.


Nicht nur Motorradreisen – auch gemeinsam unterwegs sein


Natürlich könnten wir Sardinien einfach als Sammlung von schönen Motorradstraßen sehen.


Für uns gehört aber wesentlich mehr dazu.

Mit Freunden unterwegs sein. Gemeinsam essen. Abends zusammensitzen. Über die Situationen des Tages lachen. Sich gegenseitig über die eine oder andere Kurve oder Aktion aufziehen.


Genau daraus entstehen später meistens die Geschichten, an die man sich erinnert.


Motorradreisen leben für uns auch von der Gruppe.

Ich freue mich deshalb nicht nur auf die Straßen, sondern genauso auf das Inselfeeling, das Essen und den Spaß innerhalb der Gruppe.


Küste, Berge und dieses Sardinien-Gefühl


Auch landschaftlich wollen wir wieder möglichst viel mitnehmen.

Sardinien kann sich innerhalb weniger Kilometer komplett verändern.


Am Morgen fährt man vielleicht noch durch eine grüne Berglandschaft und wenig später steht man an einer felsigen Küste mit tiefblauem Wasser.


  • Historische Orte und mediterranes Flair gehören ebenfalls zur Reise.
  • Abendstimmung an der sardischen Küste.

Gerade diese Abwechslung macht eine Motorradtour auf Sardinien für uns so interessant.


Auch die kleinen Stopps gehören dazu


Nicht jede Sehenswürdigkeit muss spektakulär geplant sein.

Manchmal entdeckt man während einer Motorradreise einfach etwas am Straßenrand, bleibt stehen und schaut es sich an.


Elefantenfels am Straßenrand – auch solche Stopps gehören zu Sardinien.

Und genau dafür soll auf unseren sieben Touren genügend Zeit bleiben.

Wir wollen nicht durch Sardinien hetzen.


Eine Woche Motorrad, Freunde und Sardinien


Wenn alles nach Plan läuft, erwarten uns sieben Tage voller Motorräder, Kurven, Landschaften und hoffentlich jede Menge guter Erinnerungen.

Gleichzeitig wird diese Reise natürlich wieder jede Menge neues Material für BOX87 liefern.


Die Africa Twin CRF1100L Adventure Sports und das komplette Lone-Rider-Reise-Setup werden dabei nicht geschont, sondern genau so verwendet, wie wir unsere Ausrüstung testen möchten:


auf echten Motorradreisen.


Und dann geht es wieder nach Hause


Irgendwann endet leider auch die schönste Motorradreise.

Am darauffolgenden Samstag fahren wir nach Olbia und gehen dort wieder an Bord der Fähre.


Über Nacht geht es zurück nach Livorno.


Dort warten Autos und Anhänger auf uns und der letzte Teil der Heimreise beginnt.

Aber bis dahin liegen hoffentlich sieben großartige Motorradtouren vor uns.


Sardinien – wir kommen wieder. 🇮🇹🏍️


Unsere Sardinien-Reise 2026 auf einen Blick


7 Fahrer

7 geplante Tagestouren

3 Hotels

Anreise über Livorno

Nachtfähre nach Sardinien

Rückfahrt Olbia → Livorno

jede Menge Foto- und Videomaterial für BOX87


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