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7 Tage Sardinien mit dem Motorrad – Kurven, Meer, Pannen & jede Menge Spaß

9. Okt.
6 Min. Lesezeit

Sieben Tage Sardinien liegen hinter uns – und wieder einmal hat uns die Insel gezeigt, warum sie für Motorradfahrer so besonders ist.


Mit sieben Fahrern ging es diesmal von Livorno mit der Nachtfähre nach Olbia. Vor uns lagen sieben Tage Motorradfahren, unzählige Kurven, Küstenstraßen, Berge, gutes Essen und jede Menge Spaß in der Gruppe.


Ganz ohne ungeplante Zwischenfälle ging es allerdings nicht. Einer davon begann sogar schon, bevor wir überhaupt auf der Fähre waren.



Unsere Gruppe auf Sardinien – sieben Fahrer und sieben Tage Motorrad.

Ein kleiner Fehlstart noch auf dem Festland


Die Anreise verlief zunächst problemlos – bis zum letzten Tankstopp vor Livorno.

Dort passierte eines dieser Dinge, über die man später lachen kann, die in diesem Moment aber alles andere als lustig sind:


Eines unserer Motorräder wurde versehentlich mit HVO-Diesel betankt. Die Zapfsäule war grün gekennzeichnet und wurde dadurch im ersten Moment für die richtige Kraftstoffsorte gehalten.


Zum Glück fiel der Fehler rechtzeitig auf.


Statt der geplanten Pizza am Hafen hieß es plötzlich: Motorrad zerlegen, falschen Kraftstoff aus dem Tank bekommen und hoffen, dass die Maschine danach wieder läuft.


Wir konnten den Diesel noch rechtzeitig entfernen – und das Motorrad sprang wieder an.


Die Pizza musste warten.


Die geplante Pizza in Livorno wurde kurzerhand auf die Fähre verlegt.

Danach ging es endlich an Bord und über Nacht Richtung Sardinien.



Von Olbia hinein ins Kurvenparadies


Am nächsten Morgen begann das, weshalb wir die lange Anreise überhaupt auf uns genommen hatten.


Sardinien.


Schon nach den ersten Kilometern war klar: Jetzt beginnt der eigentliche Urlaub.

Kurvige Straßen, Berge, bizarre Felsformationen und immer wieder Ausblicke auf dieses unglaublich klare Mittelmeer.


Felsige Küste mit Buchten und tiefblauem Meer unter hellem, wolkigem Himmel.

Sieben Motorräder – und Cardo hält die Gruppe zusammen


Alle Fahrer hatten entweder ein Cardo PACKTALK EDGE oder PACKTALK PRO am Helm.


Bei sieben Motorrädern war das für uns Gold wert.

Während einer solchen Gruppentour geht es nämlich nicht nur darum, miteinander zu reden. Viel wichtiger sind oft die kleinen Informationen während der Fahrt:


„Nach dem Auto können wir überholen.“


„Hinten fehlt jemand.“


„Beim nächsten Parkplatz machen wir Pause.“


„Ich muss tanken.“


Oder einfach kurz zu klären, wo wir als Nächstes stehenbleiben.

Dadurch muss die Gruppe wesentlich seltener anhalten und vieles lässt sich während der Fahrt unkompliziert abstimmen.



Gerade auf den kurvigen Straßen Sardiniens war das eine enorme Erleichterung.


Meine Africa Twin als Testplattform für kommende Reisen


Diese Reise wollte ich gleichzeitig nutzen, um mein aktuelles Lone-Rider-Reise-Setup über mehrere Tage in der Praxis zu testen.


Mit dabei waren unter anderem:



  • Meine Africa Twin mit MotoPanniers und MotoCase.
    Meine Africa Twin mit MotoPanniers und MotoCase.
  • Pannier Pack V2 direkt auf dem MotoPannier.
    Pannier Pack V2 direkt auf dem MotoPannier.

Brauchte ich auf einer siebentägigen Hotelreise tatsächlich so viel Stauraum?


Nein.


Und genau darum ging es auch nicht ausschließlich.


Die Reise war für mich gleichzeitig ein größerer Praxistest für unsere zukünftigen längeren Motorradreisen mit Martina. Dort werden wir deutlich mehr Ausrüstung transportieren müssen und ich möchte vorher wissen, wie sich das komplette System über mehrere Tage fährt und im Alltag bewährt.


Nach Sardinien kann ich bereits sagen:

Das Lone-Rider-Setup hat mich wirklich überzeugt.


Viel Platz – aber vor allem viele Möglichkeiten


Besonders gefällt mir die Möglichkeit, Gepäck flexibel aufzuteilen.

Werkzeug und Kleinteile können in die Zusatztaschen, größere Sachen in die MotoPanniers und Dinge, die schnell erreichbar sein sollen, separat verstaut werden.


Nicht jedes Gepäckstück muss jedes Mal geöffnet werden.


  • Lone Rider Zusatztasche mit BOX87 Patch.
    Lone Rider Zusatztasche mit BOX87 Patch.
  • Die Africa Twin mit unserem Reise-Setup auf Sardinien.
    Die Africa Twin mit unserem Reise-Setup auf Sardinien.

Das klingt nach einer Kleinigkeit. Nach mehreren Tagen unterwegs merkt man aber sehr schnell, wie angenehm ein durchdachtes Gepäcksystem ist.


Manuel testet parallel die ADV Bags 45


Während ich mit den MotoPanniers unterwegs war, testete Manuel ein anderes Setup.


Auf seiner Africa Twin kamen die Lone Rider ADV Bags 45, TallBags 3L und zusätzliche MiniBags 6L zum Einsatz.


Damit hatten wir auf derselben Reise gleichzeitig zwei komplett unterschiedliche Gepäckkonzepte im Einsatz:


Hartschalen-/Pannier-System gegen Softgepäck.


ADV Bags 45 mit zusätzlichem Lone Rider Gepäck.

Gerade für zukünftige BOX87-Vergleiche ist das interessant, weil wir beide Systeme nicht nur nebeneinander im Garten fotografieren, sondern tatsächlich auf Reisen verwenden.


Zwei Africa Twins – zwei unterschiedliche Setups


Unsere Motorräder waren auch diesmal wieder ein wichtiger Teil der Reise.


Zwei Africa Twins mit unterschiedlichen Lone-Rider-Setups.

Das ist für uns eigentlich die beste Art, Ausrüstung zu testen:


Nicht ein paar Minuten montieren und anschließend darüber sprechen, sondern beladen, mehrere Tage fahren und im normalen Reisealltag verwenden.


Erst dann merkt man, was wirklich praktisch ist – und was vielleicht weniger.



Sardinien macht es einem aber auch leicht


Bei allem Equipment darf natürlich nicht vergessen werden, warum wir überhaupt dort waren.


Motorradfahren.

Und davon gab es reichlich.


  • Africa Twin auf den Kurven Sardiniens.
    Africa Twin auf den Kurven Sardiniens.

Africa Twin auf den Kurven Sardiniens.


Sardiniens Straßen sind wie für Motorräder gemacht.

Kurve folgt auf Kurve und dazwischen wechseln sich Berge, kleine Orte und Ausblicke aufs Meer ab.


Teilweise möchte man einfach weiterfahren.

Und wenige Kilometer später möchte man schon wieder stehenbleiben, weil die Landschaft so gut aussieht.


Ein Zwischenfall am fünften Tag


Leider blieb es nicht bei unserem Tankstellen-Hoppala auf dem Festland.

Am fünften Tag hatte ausgerechnet dasselbe Motorrad erneut Pech.


In einer Kehre kam es zu einem Sturz beziehungsweise Wegrutschen. Was genau passiert ist, lässt sich derzeit nicht eindeutig sagen.


Der Fahrer konnte den genauen Ablauf selbst nicht rekonstruieren.

Möglicherweise lässt sich später auf unserem Videomaterial noch erkennen, was passiert ist. Bis dieses Material komplett gesichtet ist, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen.


Das Wichtigste zuerst:

Dem Fahrer ist nichts passiert.


Das Motorrad hatte weniger Glück und war anschließend nicht mehr fahrbereit.

Damit war die Reise für diese Maschine beendet.


Ein ÖAMTC-Schutzbrief kann plötzlich Gold wert sein


Genau in solchen Situationen merkt man, wie wichtig eine gute Absicherung auf einer Motorradreise sein kann.


Das Motorrad wird über den ÖAMTC zurück nach Österreich transportiert.


Für mich war dieser Zwischenfall wieder eine deutliche Erinnerung daran, warum ich bei Reisen ins Ausland einen Schutzbrief oder eine vergleichbare Absicherung immer empfehlen würde.


Solange nichts passiert, denkt man kaum darüber nach.

Wenn ein Motorrad aber mehrere hundert oder sogar tausend Kilometer von zu Hause entfernt nicht mehr fahrbereit ist, sieht die Sache plötzlich völlig anders aus.



Weiterfahren gehört manchmal auch dazu


Natürlich verändert ein solcher Zwischenfall die Stimmung innerhalb der Gruppe.

Wichtig war für uns vor allem, dass der Fahrer unverletzt geblieben ist.

Und trotz allem hatten wir auf dieser Reise weiterhin jede Menge Spaß.


Sieben Fahrer, sieben Motorräder und jede Menge Geschichten.

Sardinien hatte schließlich noch einiges für uns vorbereitet.


Das Wetter meinte es gut mit uns


Auch beim Wetter hatten wir richtig Glück.

Bis auf einen bewölkten Tag hatten wir überwiegend Sonne.


Mit Temperaturen zwischen ungefähr 25 und 34 Grad war es teilweise sogar deutlich wärmer als erwartet.


Für Motorradkleidung bedeutete das:

schwitzen.


Aber wenn das die größte Beschwerde über das Wetter während einer Motorradreise ist, kann man sich eigentlich nicht beschweren.



Sardinien ohne Meer? Unmöglich.


Egal wie gut die Straßen sind – Sardinien lebt auch von seiner Küste.


Felsen, tiefblaues Wasser und immer wieder kleine Buchten.

Felsen, tiefblaues Wasser und immer wieder kleine Buchten.

Die Drohne durfte deshalb natürlich nicht fehlen.


Abends wird aus Motorradreise Urlaub


Nach einem langen Tag auf dem Bike kam irgendwann der ruhigere Teil.

Motorräder abstellen.


Duschen.

Essen.

Zusammensitzen.


Und den Tag noch einmal durchgehen.


  • Palmen, Hafen und Sonnenuntergang.
  • Genau diese Abende gehören für uns genauso zu einer Motorradreise wie die Kurven.
  • Abendstimmung auf Sardinien.

Genau diese Abende gehören für uns genauso zu einer Motorradreise wie die Kurven.


Das ist für mich einer der schönsten Teile einer Gruppenreise.

Irgendwann sitzen alle zusammen und plötzlich entstehen aus den kleinen Situationen des Tages die Geschichten, über die noch Jahre später gesprochen wird.



BOX87 unterwegs


Natürlich war auch ein bisschen BOX87 mit dabei.


BOX87 THE CREW – genau darum geht es bei solchen Reisen.


Motorradreisen sind für uns nicht nur Kilometer.

Es geht um die Leute, mit denen man unterwegs ist.

Um Situationen, die nicht geplant waren.

Um Orte, die man sonst niemals gesehen hätte.

Und manchmal eben auch um Pannen, aus denen später gute Geschichten werden.



Unser Fazit nach sieben Tagen Sardinien


Diese Reise hatte eigentlich alles.


Sieben Tage Motorrad.Sonne und bis zu 34 Grad.Unglaubliche Küsten.Unzählige Kurven.Eine Menge gutes Essen.Sieben Fahrer.Cardo-Gespräche während der Fahrt.Lone-Rider-Gepäck im Dauereinsatz.Ein Tankstellen-Hoppala.Leider auch einen Motorrad-Ausfall.


Und vor allem:

jede Menge Spaß.


Die Lone-Rider-Produkte haben mich auf dieser Reise erneut sehr überzeugt. Besonders für unsere zukünftigen längeren Touren weiß ich jetzt noch besser, wie ich MotoPanniers, MotoCase, Pannier Pack und Zusatztaschen einsetzen möchte.

Vieles davon werde ich künftig nicht mehr missen wollen.


Und Sardinien?

Das war mit Sicherheit nicht unser letztes Mal.


🏍️ RIDE MORE. EXPLORE MORE.



Diese Produkte hatten wir auf Sardinien im Einsatz


Lone Rider MotoPanniers→ Unsere Erfahrungen ansehen

Lone Rider MotoCase 57L→ Mehr erfahren

Lone Rider Pannier Pack V2→ Unsere Erfahrungen

Lone Rider ADV Bags 45→ ADV Bags ansehen

Cardo PACKTALK PRO & EDGE→ Unsere Cardo Erfahrungen→ 10 % Rabatt mit BOX87




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